Das Motiv hinter meinem Motiv?
Eigentlich will ich mir ein Bedürfnis erfüllen.

„Helfe” ich anderen, brauche ich Aufmerksamkeit und Bestätigung.

Wenn ich mich so mit meiner Freundin unterhalte, merke ich an mir, dass ich öfter in Opposition zu ihr gehe. Ich habe eine andere Erfahrung, einen anderen Denkansatz, den ich ihr nicht vorenthalten will. Eigentlich ist mein Motiv, ihr meine Erkenntnis zu schenken und sie dazu zu animieren, eine andere Perspektive kennenzulernen.

Steht da noch ein anderes Motiv hinter meinem Motiv, wenn ich ihr „helfen” will und an ihrer Meinung herumfummele?

Wahrscheinlich bin ich voll ins Eltern-Ich hinein getappt: Ich will anderen mit meinem Wissen helfen und gleichzeitig auch ein wenig glänzen, mich selbst bestätigen. Was ich dabei übersehe ist, dass ich die BESTÄTIGUNG ihrer Erfahrungen einfach weglasse. Ich antworte wie ein Automat. Höchstens ein „Ja, und weißt du, was ich glaube?” kann ich beisteuern. Sowas nervt mich bei anderen unheimlich. Und ich? Mache es unbewusst selbst!

Zum Glück habe ich mir, wenn mir so etwas bei mir oder anderen auffällt, Notizen gemacht, wie ich es eigentlich nicht machen will. Daran kann ich mich immer wieder erinnern und es dann anders machen.

Interessiert Dich das Thema? Mehr zu dazu und weiteren spannenden Themen über bewusste Kommunikation findest du im ebook „Immer die richtigen Worte finden?